UBS Direct Residential steigert Mieteinnahmen

Der Wohnfonds steigert die Mietzinseinnahmen im ersten Halbjahr 2025/2026 um 7,2 %. In Zürich-Affoltern steht ein Ersatzneubau mit 45 Wohnungen vor dem Baustart.

Der UBS-Fonds Direct Residential hat seinen Bericht für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres publiziert (Symbolbild: © Depositphotos)

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (per 31. Dezember 2025) sind die Mietzinseinnahmen von UBS Direct Residential um 1,5 Mio. CHF auf 22,5 Mio. CHF gestiegen – ein Plus von 7,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs ist massgeblich auf die beiden im Sommer 2025 fertiggestellten Ersatzneubauten in Niederhasli (ZH) und am Stettbacherrain in Zürich-Schwamendingen zurückzuführen. Beide Projekte konnten laut Bericht rasch vollvermietet werden. Der Gesamterfolg legte um rund 7 % zu und belief sich auf 11,3 Mio. CHF (Vj.: 10,6 Mio.). Nicht realisierte Kapitalgewinne und -verluste spielten dabei kaum eine Rolle: Der entsprechende Posten lag bei minus 70.000 CHF. Der Nettoertrag betrug 11,3 Mio. CHF, nach 10,7 Mio. CHF in der Vorjahresperiode.

Leerstand leicht erhöht

Die Mietzinsausfallrate stieg von 2,1 % im Vorjahreszeitraum auf 2,8 %. Im Vergleich zum Jahresabschluss per 30. Juni 2025 (2,5 %) ist das ebenfalls ein Anstieg, der unter anderem mit dem anlaufenden Ersatzneubau an der Wehntalerstrasse in Zürich-Affoltern zusammenhängen dürfte. Dort sollen die bestehenden Wohngebäude aus dem Jahr 1954 mit aktuell 27 Wohnungen einem Neubau mit 45 Einheiten weichen. Die Baubewilligung ist rechtskräftig, der Baubeginn für das erste Quartal 2026 geplant, die Fertigstellung für Anfang 2028. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 25 Mio. CHF. Im Liegenschaftenverzeichnis zeigt sich der höhere Leerstand an einzelnen Objekten deutlich: In Balsthal etwa steht die Mietzinsausfallrate bei 45,5 %, in Langenthal (Brauihof 10–14a) bei 16,2 % und in Hochdorf bei 11,1 %. Die Wohnbauten insgesamt weisen eine Ausfallrate von 2,1 % aus, während die gemischten Bauten mit 5,9 % stärker betroffen sind.

Aufstockung in Hägendorf geplant

Neben dem Projekt in Zürich-Affoltern plant der Fonds eine Aufstockung in Hägendorf (SO). Die dortige Liegenschaft am Bahnweg wurde bereits in den vergangenen Jahren saniert; nun sollen neun zusätzliche Wohnungen entstehen, bei einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Mio. CHF. Die Umsetzung ist für 2026 vorgesehen.

Das Portfolio umfasst unverändert 84 Liegenschaften mit einem Verkehrswert von 1,06 Mrd. CHF (Vj.: 1,00 Mrd.). Der Wohnanteil liegt bei 88,0 %. Regional bleibt die Nordwestschweiz mit 37,8 % der Werte die grösste Region, gefolgt von Zürich (28,5 %) und Bern (17,9 %). Die hypothekarische Verschuldung lag Ende Dezember bei 268 Mio. CHF, was einer Fremdfinanzierungsquote von 25,3 % entspricht. Der gewichtete Durchschnittszins der Hypotheken sank auf 1,6 % (Vj.: 1,8 %), bei einer Restlaufzeit von 1,7 Jahren. An der Börse legte der Anteilspreis von 22,70 CHF auf 24,00 CHF zu. Die Halbjahresperformance inklusive Ausschüttung betrug 7,7 % und lag damit knapp über dem Referenzindex SXI Real Estate Funds TR (7,2 %). Das Agio weitete sich von 51,2 % auf 61,9 % aus.

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