Neuhausen: Baubeginn für Hotel am Rheinfall noch dieses Jahr
Fortimo präzisiert die Pläne für das Hotel mit 144 Zimmern, das von der Kette Revier Hotels betrieben werden soll.
In Neuhausen am Rheinfall soll bis 2029 das grösste Hotel der Region Schaffhausen entstehen. Das «Revier Hotel Rheinfall» verbindet laut den Initiatoren klassischen Übernachtungsbetrieb mit Event-Tourismus. Für das geplante Hotelprojekt auf dem SIG-Areal oberhalb des Rheinfalls wurde die Baubewilligung erteilt. Bauherrin ist die Fortimo Group. Das künftige Hotel wird von der Revier Hospitality Group betrieben und will insbesondere mit einer öffentlich zugänglichen Indoor-Surfanlage punkten.
Geplant ist eine Kombination aus achtstöckigem Neubau und renoviertem Industriegebäude. Die Gehdistanz zum Bahnhof Neuhausen/Rheinfall beträgt den Angaben zufolge knapp fünf Gehminuten. Es umfasst 144 Zimmer und Studios mit total 378 Betten für Individual- und Geschäftsreisende, darunter Longstay-Apartments für bis zu vier Personen. «Zahlreiche Zimmer bieten eine Teilsicht auf den Rheinfall», schreibt Fortimo in einer Medienmitteilung.
Eröffnung für 2029 geplant
Die Indoor-Surfanlage ist in den unteren zwei Geschossen des Neubaus geplant und steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Auch ein Seminar- und Eventbereich für bis zu 250 Personen ist geplant.
Zum Angebot gehören ferner ein Restaurant, eine Cocktailbar mit Blick auf den Rheinfall, eine Lounge sowie ein Eventraum mit Bühne. Der Baubeginn wird für 2026, die Eröffnung für 2029 angekündigt.
Den Ausgangspunkt für das Hotelprojekt bildete ein Architekturwettbewerb, der im November 2019 gemeinsam von der SIG Gemeinnützigen Stiftung und der Fortimo Group initiiert wurde. Insgesamt 12 Architektenteams waren eingeladen worden. Als Gewinner ging das Architekturbüro Joos & Mathys hervor. Weil der Rheinfall zum Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung gehört, war es laut Fortimmo erforderlich, das Richtprojekt weiterzuentwickeln. Dabei sei insbesondere der vordere Teil des bestehenden Gebäudes erhalten und in das finale Konzept integriert worden.
- Über das Projekt hatte IB+ zuletzt hier berichtet.


