Alnatura: Müller übernimmt zehn Filialen
Die Migros Zürich will vier der insgesamt 25 Alnatura-Flächen selbst nutzen und arbeitet für sieben weitere noch an einer Lösung.

Die von der Genossenschaft Migros Zürich betriebenen Bio-Märkte der Kette Alnatura gehen zu einem erheblichen Teil an den deutschen Drogerie-Filialisten Müller. Wie die Migros mitteilt, übernimmt Müller insgesamt zehn Standorte. Jeweils vier Supermärkte werden bei auslaufenden Mietverträgen an die Eigentümer zurückgegeben respektive von Migros künftig selbst genutzt und bei sieben weiteren Standorten laufen Verhandlungen für «individuelle Lösungen», wie es heisst. «Die Migros Zürich ist zuversichtlich für die verbleibenden Standorte passende Nachmieter zu finden: Diese können von inner- oder ausserhalb der Migros-Gruppe stammen», schreibt das Unternehmen.
An Müller gehen die Geschäfte Bern/Aarbergerstrasse sowie Bern/Scheibenstrasse, die Läden in Stäfa, St. Gallen, Thalwil und Uster sowie Winterthur/Grüze und Winterthur/Neuwiesen sowie Zürich/Kreuzplatz und Zürich/Löwenstrasse. Die interne Lösung betrifft die Zürcher Flächen in Höngg, am Limmatplatz, in Oerlikon sowie Hauptbahnhof/Sihlquai. Keine Nachnutzung gibt es für die Alnatura-Märkte in Baden, Basel/Kirschgarten, Bern/Bärenplatz sowie Zug/Metalli. Die angesprochenen indviduellen Lösungen werden dagegen für Basel/Gerbergasse, Bülach/Sonnenhof, Luzern, Meilen, Solothurn, Wädenswil sowie Zürich/Niederdorf erarbeitet. (aw)



