Winterthur: Abendrot kauft Areal für 200 Wohnungen
Die Basler Pensionskasse übernimmt in Neuhegi ein Grundstück von 31.000 qm mit rechtskräftigem Gestaltungsplan. Das Anlagevolumen beziffert sie auf über 200 Mio. CHF.

Mit der notariellen Beurkundung hat die Stiftung Abendrot den Kauf des Entwicklungsareals «Wohn Werk Raum Hegi» in Winterthur (ZH) abgeschlossen. In einer Mitteilung bezeichnet die Basler Pensionskasse den Zukauf als grösste Immobilientransaktion ihrer Geschichte. Kaufpreis und Verkäuferschaft nennt sie nicht. Gehalten wird das Areal im Alleineigentum, das Anlagevolumen gibt die Stiftung mit über 200 Mio. CHF an.
Rund 31.000 qm misst das Grundstück, das im Stadtentwicklungsgebiet Neuhegi im Osten der Stadt liegt. Ein rechtskräftiger Gestaltungsplan besteht bereits. Vorgesehen sind rund 200 Wohnungen sowie Gewerbe-, Atelier-, Dienstleistungs- und Gemeinschaftsflächen; Angaben zu Geschossflächen, Nutzungsanteilen oder Mietpreisen macht Abendrot nicht. Als Bauweise nennt die Stiftung Holzsystembau. Die Projektentwicklung startet laut Mitteilung 2026, die Realisierung soll etappenweise bis voraussichtlich 2033/35 erfolgen.
Zweites Areal in Winterthur
Den Zuschlag erhielt Abendrot nach eigenen Angaben in einem Bieterverfahren, in dem neben der finanziellen Leistungsfähigkeit der Leistungsausweis bei der Entwicklung gemischtgenutzter Quartiere ausschlaggebend gewesen sei. Als Referenz dient der Lagerplatz auf dem ehemaligen Sulzer-Industrieareal in Bahnhofsnähe, der seit 2009 zum Portfolio gehört und heute Gewerbe, Bildung, Kultur, Freizeit und Dienstleistungen beherbergt. Dort hat die Stiftung im Mai mit der Halle 181.2/3 den vorerst letzten Entwicklungsbaustein abgeschlossen (IB berichtete).
Renditeziele nennt die Pensionskasse für das neue Areal keine. Im Vordergrund stehe «nicht die kurzfristige Rendite», heisst es in der Mitteilung.
