PSP verkauft Richtipark an neuen Fonds von La Foncière
PSP Swiss Property verkauft den Richtipark in Wallisellen für 175 Millionen Franken einschliesslich erfolgsabhängier Zahlungen und erhöht die Ebitda-Prognose für das Geschäftsjahr 2026.

Durch den Verkauf des Entwicklungsprojekts Richtipark in Wallisellen passt PSP Swiss Property ihre Prognose für das Gesamtjahr an. Das auf Schweizer kommerzielle Immobilien fokussierte Unternehmen erwartet neu für das Geschäftsjahr 2026 einen Ebitda ohne Liegenschaftserfolge von 335 Mio. CHF, nach zuvor 310 Mio. CHF. Dass die Prognose nicht um den vollen Ebitda-Beitrag des Richtiparks (40 Mio. CHF) erhöht wird, liegt an der Zurückstellung eines in der bisherigen Prognose berücksichtigten Verkaufsprojekts. Dies hätte 15 Mio. CHF zum Ebitda beitragen sollen. Für das Jahr 2026 sind keine weiteren Verkäufe von Entwicklungsprojekten vorgesehen, teilt das Unternehmen mit.
Der Richtipark besteht aus vier Parzellen und fünf Geschäftshäusern mit einer Grundstücksfläche von rund 27.000 qm. Auf dem Areal sollen Wohnungen geschaffen werden. Die Liegenschaft wurde per 26. Juni für 150 Mio. CHF an die La Foncière Urban Development S.A. verkauft. Dabei handelt es sich um einen neuen Fonds von Investissements Fonciers, der nach der L-Qif-Struktur aufgelegt worden ist (IB berichtete).
Zusätzlich zum Kaufpreis wurden für die Folgejahre Earn-out-Zahlungen von bis zu 24,75 Mio. CHF, die laut PSP von verschiedenen Faktoren abhängig sind. In einer Analystenkonferenz bezeichnete Giacomo Balzarini die Eintrittswahrscheinlichkeit der vereinbarten Erfolgswerte als sehr hoch. Weiter teilt PSP mit, dass die bisherige Leerstands-Prognose für das gesamte Immobilienportfolio von 3,5% per Ende 2026 von der Gross-Transaktion nicht tangiert wird. (aw)
