Patrimonium AST: «Wohnimmobilien Schweiz» erreicht die Milliarden-Schwelle

Die Patrimonium Anlagestiftung schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Anlagevermögen von rund 1,7 Milliarden Franken ab. Alle drei Anlagegruppen haben zum Wachstum beigetragen.

Die Anlagestiftung vermeldet Wachstum für alle ihrer drei Anlagegruppen. (Bild: Patrimonium)

Die 2009 gegründete Patrimonium Anlagestiftung hat ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2025 fortgesetzt. Wie die von de Patrimonium Asset Management AG verwaltete Anlagestiftung mitteilt, war der Berichtszeitraum geprägt von einer breit abgestützten Expansion aller drei Immobilien-Anlagegruppen – «Wohnimmobilien Schweiz», «Gesundheitsimmobilien Schweiz» und «Nachhaltige Infrastuktur (evergreen)». «Besonders erfreulich ist, dass wir mehrere strategische Meilensteine erreichen konnten» kommentiert Clemens Schreiber, Geschäftsführer der Patrimonium Anlagestiftung, die Ergebnisse.

Wohnimmobilien Schweiz

Die Anlagegruppe «Wohnimmobilien Schweiz» setzte ihr stetiges Wachstum fort. Insgesamt wurden fünf neue Liegenschaften in den Kantonen Basel-Land, Waadt, Genf und Tessin erworben, während gleichzeitig selektive Verkäufe in Neuenburg und im Tessin erfolgten. Das Portfolio umfasst neu 70 Liegenschaften mit einem hohen Wohnanteil von 86 Prozent. Das Anlagevermögen stieg um rund 9,2 & auf 1.058 Mio. CHF an (Vj.: 969 Mio.) und überschritt damit die Marke von 1 Mrd. CHF. Zusätzlich wurden 27,5 Mio. CHF in laufende Umbau- und Sanierungsprojekte investiert. Im Geschäftsjahr 2025 wurde der Mietertrag netto auf 39,3 Mio. CHF erhöht (+ 9,9 %), was grösstenteils auf den Erwerb der neuen Liegenschaften und die Fertigstellung des Neubauprojektes in Lausanne-Malley im Oktober 2024 zurückzuführen ist. Die Anlagerendite beziffert sich auf 5,1 %. Im laufenden Jahr 2026 konnten bereits 5 weitere Bestandesliegenschaften erworben werden und bis Ende Jahr rechnet die Anlagestiftung mit einem Anstieg des Mietertrages um weitere 9 %.

Gesundheitsimmobilien Schweiz

Die Anlagegruppe «Gesundheitsimmobilien Schweiz» erzielte substantielle Fortschritte im Berichtsjahr 2025. Mit vier gezielten Akquisitionen, d.h. eine Rehabilitationsklinik in Zofingen (AG), einem medizinischen Zentrum in Sitten (VS), einem medizinischen Labor in Avenches (VD) sowie einem Pflegeheim in Münsingen (BE), wurde das Portfolio weiter ausgebaut.

Das Anlagevermögen erhöhte sich auf 589 Mio. CHF (+ 25 %). Parallel dazu wurden 12,8 Mio. CHF in das Neubauprojekt in Kriens (LU) investiert, welches Ende Juni 2025 planmässig fertiggestellt wurde. Das Interesse seitens der Anleger blieb hoch – wie die Anlagestiftung mitteilt, haben bestehende Anleger ihre Engagements aufgestockt, zudem haben man neun neue Vorsorgeeinrichtungen als Anleger hinzugewonnen.

Der Mietertrag stieg netto auf 21 Mio. CHF (+ 16,4 %), hauptsächlich dank Akquisitionen und der Fertigstellung der Alterswohnungen in Kriens. Die Anlagerendite betrug 5,2 % – dies gegenüber dem KGAST Geschäft Index mit einer Rendite von 4,2 %. 2026 erfolgten bereits drei zusätzliche Akquisitionen (2 Pflegeheime, 1 Projekt); weshalb die Anlagestiftung per Ende 2026 mit einem Anstieg des Mietertrags um rund 20 % rechnet.

Nachhaltige Infrastruktur

Bei der 2024 lancierten Anlagegruppe Nachhaltige Infrastruktur (evergreen) ermöglichten Kapitalabrufe Investitionen in einen Primärfonds, sowie eine Co-Investition im Bereich Smart Metering in Grossbritannien. Es handelt sich um einen führenden Anbieter essenzieller Energieinfrastruktur im UK und den grössten unabhängigen Meter Asset Provider. Per Ende 2025 umfasste das Portfolio ein Primärfondsinvestment und zwei Co-Investments und bestand aus insgesamt fünf unterliegenden Portfoliofirmen. Die Anlagegruppe ist über die Sektoren Elektrifizierung, Kommunikationsinfrastruktur & Digitalisierung, Energiespeicherung & -verteilung und umweltschonender Transport diversifiziert und regional zu rund 93 Prozent in Europa und der Rest in Nordamerika investiert. Per Ende 2025 lag der Portfolio Net-TVPI bereits bei 1.05 × (Gesamtwert im Verhältnis zu eingezahltem Kapital); die bei Infrastrukturanlagen übliche J-Curve konnte die Anlagegruppe erfolgreich umgehen. 2026 erfolgte bereits eine weitere Investition; es handelt sich um einen westeuropäischen Primärfonds mit Fokus auf die Energiewende im unteren Mid-Market Bereich.

Angesichts der «positiven Entwicklungen in sämtlichen Anlagegruppen» sieht sich die Anlagestiftung für ein weiteres Wachstum gut aufgestellt. (bw)

 

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