Realstone RSF: Emission soll rund 250 Millionen einbringen

Der Fonds will Immobilien für insgesamt gut 250 Millionen Franken erwerben und die Wohnquote auf über 70% hieven.

Die Liegenschaft Rue Michel-Chauvet 9 in Genf (Bild: Realstone SA)

Die Realstone SA plant für den börsenkotierten Immobilienfonds Realstone RSF im September 2026 eine Kapitalerhöhung im Umfang von rund 250 Mio. CHF. Der offizielle Bezugsrechtshandel soll an der SIX Swiss Exchange stattfinden, die genauen Modalitäten und der Emissionsprospekt sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Mit den frischen Mitteln will der Fonds vierzehn Liegenschaften mit einem Gesamtvolumen von 251,20 Mio. CHF finanzieren, ohne die Fremdfinanzierungsquote über 28 % steigen zu lassen. Zu dem Paket gehören fünf bereits kommunizierte Akquisitionen für 72,19 Mio. CHF, zwei weitere kürzlich erworbene Objekte für 33,11 Mio. CHF sowie sieben gesicherte Zukäufe für 145,90 Mio. CHF. Mit diesen Transaktionen soll der Anteil der Erträge aus Wohnnutzung über die Schwelle von 70 % steigen – ein Etappenziel des Fünfjahresplans, den der Fonds verfolgt und der eine Ausschüttung von 3 % des NAV sowie einen Wohnanteil von 70 % anstrebt.

Im Vorfeld der Emission, am 23. Juni, veröffentlicht Realstone den Jahresbericht. Die jüngste Kapitalerhöhung des Fonds liegt knapp ein Jahr zurück: Vom 30. Juni bis 11. Juli 2025 hatte der Realstone RSF 190 Mio. CHF aufgenommen, die Emission war vollständig gezeichnet (IB berichtete).

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