Züblin mit höherem operativen Ergebnis

Züblin Immobilien hat 2025/26 vor Aufwertungen und ohne Sondereffekte deutlich besser verdient. Zinsaufwendungen für die Hypotheken wirkten sich positiv aus, die Soll-Mieten sind infolge einer Mietverlängerung aber gesunken.

Zum Portfolio von Züblin gehört diese Liegenschaft in der Zürcher Holbeinstrasse 22/30 (Bild: zVg)

Bei Züblin Immobilien sind im Geschäftsjahr 2025/26 die Soll-Mieten im Vergleich zum Vorjahr um 1,0% auf 10,1 Mio. CHF gesunken, was im Zusammenhang mit der Mietverlängerung eines grossen Mieters steht. Der Rückgang konnte an anderer Stelle durch tiefere Leerstandsausfälle und weniger Mietzinsreduktionen kompensiert werden. Der Leerstandsausfall wurde um 31,7% auf 0,5 Mio. CHF reduziert und die Leerstandsquote sank von 4,8% auf 4,3%. Insgesamt ist der Mietertrag um 0,6 Mio. auf 9,8 Mio. CHF gestiegen. Ein Teil davon ist allerdings darauf zurückzuführen, dass eine im Vorjahr wertberichtige offene Mietforderung im aktuellen Geschäftsjahr bezahlt wurde. Ohne diesen Sondereffekt hätte sich der Mietertrag nur um 0,2 Mio. CHF erhöht (+1.6 %).

Die Neubewertung des Immobilienportfolios führte zu einer Aufwertung von 1,3% (Vorjahr: +2,6%). Die Nettomietertragsrendite sank von 3,9 % auf 3,7%. Der Finanzaufwand ist aufgrund des tieferen Zinsniveaus gegenüber dem Vorjahr von 1,3 Mio. auf 0,8 Mio. CHF gesunken. Einschliesslich Neubewertung verdiente Züblin 7,5 Mio. CHF und damit etwas weniger als im Vorjahr (8,7 Mio. CHF). Der um Bewertungseffekte bereinigte EPRA-Gewinn hat sich aber um 0,5 Mio. auf 5,0 Mio. CHF erhöht. Das operative Ergebnis (EPRA-Gewinn pro Aktie) verbesserte sich um 11,7%.

Der Verwaltungsrat plant eine Ausschüttung von 2,25 CHF pro dividendenberechtigter Namenaktie aus den gesetzlichen Kapitaleinlagereserven. Davon sind 1,00 CHF als ausserordentliche Ausschüttung zu qualifizieren. «Dieser Betrag trägt dem Umstand Rechnung, dass für das vorangehende Geschäftsjahr keine Ausschüttung vorgenommen wurde», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Die verbleibenden 1,25 CHF pro Aktie stellen die ordentliche Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2025/26 dar und beinhalten eine nachhaltige Erhöhung von 0,25 CHF gegenüber der ordentlichen Ausschüttung des letzten Geschäftsjahres mit Dividendenausschüttung.

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