Implenia: Ebit wächst, Umsatz geht leicht zurück

Der Immobilienbereich hat einen stattlichen Beitrag zum Gewinn geleistet. Die Chefin der Dienstleistungs-Division verlässt ihren Posten.

Der Bau- und Immobilienkonzern hat seine Jahreszahlen präsentiert (Foto: Implenia)

Implenia, der grösste Schweizer Baukonzern, hat im Jahr 2025 das Ebit von 130,5 Mio. auf 140,5 Mio. CHF erhöht. Zudem stieg die Ebit-Marge stieg von 3,7 % auf 4,0 %, während der Umsatz der Gruppe leicht von 3,6 Mrd. auf 3,5 Mrd. CHF nachgab. Der Auftragsbestand erhöhte sich aber um knapp 25 % auf 8,5 Mrd. CHF. Unterm Strich verdiente der Konzern aber mit 84,7 Mrd. CHF etwas weniger als im Vorjahr (93,4 Mio.), was mit höheren Finanzierungskosten und steuerlichen Einmaleffekten in den Vorjahren begründet wird. Vor Steuern stieg das Ergebnis von 106,4 Mio. auf 109,2 Mio. CHF.

Immobilienprojekte steuern fast 40 Millionen zum Ebit bei

Die Division Buildings erreichte ein Ebit von 75,6 Mio. CHF (Vj: 75,0 Mio.), was mit einem leicht verbesserten Ergebnis im Hochbau, Immobilientransaktionen sowie der Beteiligung an Cham Swiss Properties begründet wird. Der Ebit-Beitrag des Bereichs Real Estate Development lag bei 39,9 Mio. CHF. Der Umsatz der Division lag mit 1,6 Mrd. CHF allerdings unter Vorjahresniveau. Der Buchwert des Real-Estate-Portfolios blieb netto stabil bei 190 Mio. CHF (Vj: 191 Mio.).

Die Division «Service Solutions» mit dem Immobiliendienstleister Wincasa verbesserte ihr Ebit von 17,8 Mio. auf 20,5 Mio. CHF. Der Umsatz ging indes leicht von 247 Mio. auf 243 Mio. CHF zurück. Wincasa wies per 31. Dezember 2025 Assets under Management von 84,5 Mrd. CHF aus (Vj: 81,1 Mrd.).

Leiterin der Dienstleistungssparte tritt ab

Implenia gibt ausserdem eine Personalie bekannt: Anita Eckardt, Head Division Service Solutions, wird per Ende März von ihrer Funktion zurücktreten. Die Leitung der Division übernimmt ab April bis auf Weiteres CEO Jens Vollmar.

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