Migros plant 140 Quartierläden
Ein ehrgeiziges Ausbauprogramm setzt auf kleinere Formate nahe bei den Konsumenten.

Migros-Präsidentin Ursula Nold hat im Gespräch mit der Zeitung «Schweiz am Wochenende» eine Eröffnungsoffensive angekündigt. Bis 2029 sollen 140 neue Filialen entstehen, sagte sie. «Es ist der grösste Ausbau, den das Unternehmen je in so kurzer Zeit vollzogen hat», so Nold. Bei den Flächen setze die Migros auf kleinere Formate. Damit passe sich der Lebensmittelhändler dem geänderten Einkaufsverhalten an. Die Konsumenten tendierten zu kleineren und häufigeren Einkäufen, etwa nach der Arbeit.
Bei der Migros stand das vergangene Jahr im Zeichen eines grossen Umbaus. Mit der Trennung von mehreren Fachmarkt-Engagements verabschiedete sich der Handelskonzern von einer jahrelang verfolgten Strategie der Diversifizierung. Zuletzt gab die Migros ihre Baumärkte ab und beendete eine Kooperation mit der Bio-Kette Alnatura. Der Fokus soll nun wieder stärker auf das Kerngeschäft gelegt werden. (aw)



