Peach Property veräussert 2.000 Wohnungen

Auch bei der zweiten grossen Portfoliotransaktion verkaufte der auf Deutschland spezialisierte Investor mit Verlust.

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CEO Gerald Klinck (Bild: Peach Property)

Die auf deutsche Wohnimmobilien fokussierte Peach Property hat rund 2.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in 25 Städten an einen institutionellen Investor verkauft. Die Transaktion, die den Angaben zufolge 38% des «Non-Strategic»-Portfolios umfasste, erfolgte mit einem Abschlag auf die Buchwerte. «Die Auswirkungen auf den NTA belaufen sich auf rund 0,65 Euro je Aktie», teilt Peach mit. Nach Abzug von Verbindlichkeiten, Transaktionskosten und Steuern werde aber ein Netto-Cash-Zufluss von über 40 Mio. Euro erwartet. Mit einem Closing der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2026 gerechnet. Weitere Verkäufe seien geplant, so Peach.

Das Unternehmen, das im letzten Jahr durch sinkende Immobilienwerte in Deutschland in ein schwieriges Fahrwasser geraten war, verkaufte Ende 2025 bereits ein erstes grosses Portfolio mit über 5.000 Wohneinheiten. Dabei war ein Buchverlust von 115 Mio. Euro angefallen (IB berichtete). Durch mehrere Refinanzierungsrunden und eine Kapitalerhöhung stabilisierte sich die Lage.

«Nach der erfolgreichen Refinanzierung im Jahr 2025 setzen wir mit dieser zweiten großen Portfoliotransaktion unsere Strategie der Konzentration auf ein renditestarkes Kernportfolio konsequent um», sagt CEO Gerald Klinck.

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