Helvetia: Swiss Property Fund wächst 2025 deutlich
Der Marktwert der Liegenschaften hat durch die Übernahme eines Portfolios den Marktwert auf 1,3 Milliarden Franken erhöht. Der Nettoerlös wuchs um 17%.

Der Helvetia (CH) Swiss Property Fund hat im Geschäftsjahr 2024/25 sieben Liegenschaften aus dem Bestand der Helvetia Versicherungen mit einem Wert von 252 Mio. CHF übernommen und den Marktwert des Gesamtportfolios auf 1,3 Mrd. CHF gesteigert. Die Mietzinseinnahmen erhöhten sich von 42,6 Mio. auf 47,4 Mio. CHF, den Nettoertrag steigerte der Fonds um 17% auf 26,2 Mio. CHF. Durch vier Verkäufe wurden Kapitalgewinne in Höhe von 4,9 Mio. CHF realisiert (Vj.: 0,37 Mio.), während sich die nicht realisierten Kapitalgewinne von rd. 4 Mio. auf 24,9 Mio. CHF erhöhten. Der Gesamterfolg von 49,6 Mio. CHF entspricht einer Anlagerendite von 5,15 % (Vj.: 3,0 %).
Der Verkehrswert der Liegenschaften erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 237,8 Mio. oder rd. 22% auf 1,3 Mrd. CHF. Like-for-like lag die Portfolio-Wertveränderung bei 28,4 Mio. bzw. 2,75 %. Die höhere Bewertung des Bestandsportfolios sei im Wesentlichen auf gestiegene Erträge und Marktmieten sowie auf eine Reduktion des durchschnittlichen Diskontierungssatzes zurückzuführen.
Wegen Steuereffekten sank der erwirtschaftete Nettoertrag pro Anteil von 2,75 auf 2,69 CHF, was auf rückwirkend höhere Kapitalsteuern im Kanton Genf zurückzuführen sei. Die Dividende für 2025 bleibt aber stabil bei 2,75 CHF. Auf Basis des Börsenkurses von 128,00 CHF per 30. September ergibt sich eine Ausschüttungsrendite von 2,15 %. Die Performance übertraf mit 21,2 % den Benchmark SXI Real Estate Funds Broad TR (12,7 %).
Kapitalerhöhung im März
Die nächste Kapitalerhöhung soll Ende März 2026 stattfinden und erneut zum Kauf von Liegenschaften aus dem Bestand der Helvetia Versicherungen dienen. Auch sollen Bauprojekte vorangetrieben werden, teilt die Fondsleitung mit. «Vor dem Hintergrund der erreichten Grösse und zur Weitergabe von Skaleneffekten an die Anlegerinnen und Anleger ist per 1. April 2026 eine Reduktion der Verwaltungskommission von 0,60 % auf 0,55 % vorgesehen», teilt der Fonds mit.
Käufe
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