Zürich: Deutliche Zustimmung für das Projekt «Seebahnhöfe»

Das Referendum gegen das Bauprojekt, das den Neubau von 350 Wohnungen und den Abriss einer bestehenden Genossenschaftssiedlung vorsieht, ist bei der Stadtzürcher Abstimmung sehr deutlich gescheitert.

Die Entwürfe für die Seebahnhöfe (Visualisierung: Atelier Brunecky)

Bei der Stadtzürcher Abstimmung am Sonntag haben 72% der Stimmbürger den Plänen der beiden Genossenschaften ABZ und BEP für die Überbauung «Seebahnhöfe» gutgeheissen. Auch im Kreis 4 und 5 selbst, wo das Vorhaben verwirklicht wird, war die Unterstützung mit einem Ja-Anteil von gut 70% sehr deutlich. Die Stimmbeteiligung lag bei 49 %.

Insgesamt sollen 350 bezahlbare Wohnungen entstehen, das sind 80 mehr als in der bestehenden Überbauung. Im nächsten Schritt wird der Gestaltungsplan dem Kanton zur Genehmigung vorgelegt. Die Baugesuche liegen bei ABZ und BEP bereit.

Gegen das Projekt vorgegangen waren die Jungen Grünen und die IG «Seebahnhöfe retten», unterstützt von der AL. Die Gegner des Vorhabens argumentierten, die geringe Zahl an zusätzlichen Wohnungen rechtfertige nicht den Abriss des bestehenden Komplexes aus den 1920er Jahren. Die Zustimmung des Gemeinderats liegt seit April vor (IB berichtete).

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