Mobifonds: Swiss Property erhöht Gesamterfolg

Während der Nettoertrag wegen eines Sanierungsprojekts etwas zurückging, stieg der Gesamtertrag – begünstigt durch eine Aufwertung des Portfolios.

Der Mobifonds Swiss Property hat seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt (Foto: Pixabay)

Mit einem Wachstum des Gesamterfolgs von 36% auf 47 Mio. CHF profitiert der Mobifonds Swiss Property insbesondere von der Wertsteigerung seines Immobilienportfolios. Die 23 Liegenschaften wurden in der Bewertung per 30. September insgesamt um 2,5% aufgewertet und verfügen neu über einen Gesamtwert von rund 1,2 Mrd. CHF. Die Anlagerendite steigerte sich von 3,9 auf 5,3%.

Der Nettoertrag des Fonds ging von 25,5 Mio. auf 24,9 Mio. CHF zurück. Die Fondsleitung begründet den Rückgang durch das gestartete Umnutzungsprojekt an der Langstrasse in Zürich, welches zu temporär wegfallenden Mieterträgen und erhöhten Unterhaltsaufwänden führt. Für die Anleger erhöht sich die Ausschüttung aber um 10 Rappen auf 3,60 CHF.

Aufgrund der laufenden Umnutzungsprojekte in Basel und Zürich dürfte der Nettoertrag sich im laufenden Jahr nochmals «leicht rückläufig» entwickeln, schreibt Mobifonds. Mit Fertigstellung der Projekte sei mittelfristig jedoch deutliches Ertragswachstum zu erwarten. «Zudem lässt die defensive Bilanz mit einer Fremdfinanzierungsquote von rund 10% grossen Spielraum für weiteres selektives Wachstum ohne Eigenkapitalbedarf», so der Fonds.

Geplante Kotierung im ersten Quartal 2026

Wie im April 2025 kommuniziert plant die Fondsleitung den Mobifonds Swiss Property an der SIX Swiss Exchange zu kotieren. Der Börsengang wird für das erste Quartal 2026 angestrebt. Ab dem 1. Januar 2026 wird das Market-Making neu durch die Bank J. Safra Sarasin wahrgenommen. Zudem übernimmt Dominik Bögli per Kotierungszeitpunkt neu das Portfolio-Management des Fonds. Bisher wurde dies durch Markus Wyss als Leiter Immobilien übergeordnet verantwortet.

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