Swiss Prime AST: Überzeichnete Emission und neuer Stiftungsrat
Fredy Hasenmaile folgt Martin Neff im Stiftungsrat der Anlagestiftung. Deren jüngste Emission war derart nachgefragt, dass das Volumen massiv erhöht wurde.

Die Swiss Prime Anlagestiftung hat die 14. Emission für ihre Anlagegruppe «SPA Immobilien Schweiz» abgeschlossen. Den Angaben zufolge wurde das ursprünglich angekündigte Emissionsvolumen von 150 Mio. CHF deutlich überzeichnet. «Angesichts der ausserordentlich hohen Nachfrage hat der Stiftungsrat beschlossen, das Zielvolumen zu erhöhen, jedoch gleichzeitig den Emissionserlös auf 250 Mio. CHF zu begrenzen», teilt die Anlagestiftung mit.
Mit den frischen Mitteln soll das Immobilienportfolio ausgebaut werden. Dessen Verkehrswert erreichte per Ende März ein Volumen von 4,2 Mrd. CHF. Aber auch für Projekte wie das Riverside Living II in Zuchwil, das Co-Next in Muttenz, Tribsche II in Luzern und La Colombe in Biel sind Mittel aus der Emission vorgesehen. Und schliesslich will die AST die Fremdfinanzierungsquote reduzieren.
Veränderungen im Stiftungsrat und im Management
Neuigkeiten gibt es auch personeller Art: Nach zehn Jahren als Stiftungsrat hat sich Martin Neff entschieden, sich nicht mehr zur Wiederwahl zu stellen. «Sein wertvolles Engagement hat die Strategie massgeblich mitgeprägt», verlautbart die Anlagestiftung. An der Anlegerversammlung vom 15. Mai ist Fredy Hasenmeile, der Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, neu in den Stiftungsrat gewählt worden.
Weiter vermeldet die Swiss Prime AST, dass Lorenz Wüthrich, der bisherige Deputy CIO der Anlagegruppe «SPA Immobilien Schweiz», per 1. Juli in Alleinverantwortung die Funktion des CIO übernommen hat. Deniz Orga bleibt CIO der Anlagegruppe «SPA Living+ Europe». (aw)



