Zürich: Stadt treibt Planung für Projekt Harsplen voran
Das von Swisscanto erworbene Projekt soll mit kleinerer Tiefgarage und mehr Zimmern als ursprünglich geplant verwirklicht werden.

Die Planung für die Wohnsiedlung Harsplen in Zürich-Witikon kommt voran. Der Stadtrat hat den Projektierungskredit aufgestockt und beantragt dem Gemeinderat, die Mittel für das Bauvorhaben zur Volksabstimmung freizugeben. Es sollen 367 bezahlbare Wohnungen für rund 875 Menschen entstehen.
Im Frühling 2024 erwarb die Stadt Zürich das 30.000 qm grosse Areal zusammen mit dem entsprechenden Bauprojekt von Swisscanto. Acht mehrgeschossige Gebäude, grosszügige Plätze und Innenhöfe sowie offene Begegnungs- und Spielorte sollen die künftige Wohnsiedlung prägen. Ergänzt wird die Siedlung durch einen Dreifachkindergarten mit Betreuungsangebot. «Bei der Überarbeitung wurden die Qualitäten des übernommenen Projekts gesichert und das Projekt als städtische Wohnsiedlung weiterentwickelt», schreibt die Stadt. So wurde die Zimmeranzahl erhöht, die Tiefgarage verkleinert und das Angebot an Gewerberäumen gestrafft.
Für die erste städtische Wohnsiedlung in Witikon beantragt der Stadtrat einmalige Ausgaben von 425,7 Mio. CHF – bestehend aus Erwerbskosten von 208,7 Mio. CHF und Baukosten von 217,0 Mio. CHF. Stimmt der Gemeinderat zu, entscheiden die Stimmberechtigten im Juni 2027.
