Rapperswil: Sondernutzungsplan für Projekt «Cityhof»

Die Swiss Prime Site AST und die Gemeinde arbeiten an einem Sondernutzungsplan, der die Voraussetzung für ein Projekt mit fast 80 Wohnungen schaffen soll.

Das Projekt «Cityhof» in Rapperswil.Jona (Bild: zVg)

Swiss Prime Anlagestiftung arbeitet zusammen mit der Gemeinde Rapperswil-Jona am Sondernutzungsplan «Merkurstrasse». Im Zentrum der Stadt sollen Wohnungen und Retailflächen entstehen und der öffentliche Raum aufgewertet werden. Anstelle der bestehenden Liegenschaften an der Unteren Bahnhofstrasse mit den Hausnummern 19 und 21 entstehen 77 Wohnungen, Gastro- und Ladenflächen sowie ein begrünter Aufenthalts- und Begegnungsraum.

Die bestehenden Liegenschaften an der Unteren Bahnhofstrasse 19 und 21 stammen aus den 1960er-Jahren. Im Jahr 1993 wurde ein Gestaltungsplan für die heute bestehende Wohn- und Gewerbeüberbauung erarbeitet. Eines der Ziele: Der Linthplatz vis-à-vis vom City-Parkhaus soll als attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsort neu gestaltet werden. Entlang der angrenzenden Strassenräume werden Aufwertungen für den Fussverkehr untersucht, welche die Verbindung vom Bahnhof zur Altstadt aufwerten.

In Prüfung sind unter anderem ein neuer Gehweg an der Merkurstrasse sowie eine Aufwertung des Fusswegbereichs entlang der unteren Bahnhofstrasse durch eine Baumreihe. In den Erdgeschossen des Cityhofs sind publikumsorientierte Nutzungen wie beispielsweise ein Café und Detailhandelsflächen vorgesehen, die zu einem lebendigen Quartier beitragen und das Stadtzentrum weiter stärken sollen. Die geplanten Wohnungen sind um einen begrünten Innenhof im ersten Obergeschoss der Überbauung angeordnet.

Die Entwürfe für den «Cityhof» stammen von Galli Rudolf Architekten. Sie setzten sich in einem Wettbewerb durch (IB berichtete).

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