Zürich: Gegner des Stadionprojekts ziehen vor Bundesgericht

Das lange Hin und Her um das Wohn- und Stadionprojekt auf dem Hardturmareal verlängert sich um mindestens eine weitere Volte.

Das Stadion- und Wohnbauprojekt «Ensemble» in Zürich (Bild: zVg)

Die Gegner des Stadionprojekts akzeptieren das letzte Gerichtsurteil zugunsten des Vorhabens nicht und zügeln weiter vors Bundesgericht. Das berichtete dieser Tage «Tele Züri». Ein Sprecher des Bundesgerichts bestätigte gegenüber dem SRF den Eingang einer entsprechenden Beschwerde. Vorausgegangen war ein Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts, das im Sinne der Projektverantwortlichen – ein Konsortium um den Baukonzern HRS – geurteilt hatte (IB berichtete). Ausser einem Stadion sollen auch Wohnhochhäuser auf der Brache des ehemaligen Hardturm-Stadions realisiert werden. Der SRF sagt dem Projekt noch eine lange Leidenszeit voraus: «Gibt es einen rechtskräftigen Gestaltungsplan, wird erst das konkrete Bauprojekt entwickelt – und auch gegen dies kann wieder bis vor Bundesgericht prozessiert werden», kommentiert das Medium.

Hinter dem Vorhaben auf dem Hardturmareal stehen die zwei Fussballklubs FC Zürich und GC Zürich, die HRS, die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich, die Stadionzüri AG und mehrere Anlagegefässe der UBS. Das Konsortium mit dem Namen «Projekt Ensemble» hatte nach dem letzten Urteil an die Gegner des Bauvorhaben appelliert, die vom Gericht festgestellte Rechtslage zu akzeptieren und den Widerstand einzustellen. (aw)

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