Bern: Städtisches Wohnprojekt soll als Holzbau realisiert werden
Das Vorhaben, das sowohl ökologisch vorbildlich sein als auch preisgünstige Wohnungen schaffen soll, ging aus einem Wettbewerb mit 69 Teilnehmern hervor.

Wie die Stadt Bern mitteilt, ist der Projektwettbewerb für einen Neubau des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik an der Freiburgstrasse 139e abgeschlossen. Auf der zurzeit unbebauten stadteigenen Parzelle im Quartier Ausserholligen sollen rund 30 preisgünstige Wohnungen sowie ergänzende Nutzungen im Erdgeschoss entstehen. Gewonnen hat den Wettbewerb die Arbeitsgemeinschaft Notari Architetto & Pagano Architektur aus Zürich.
Der Neubau soll sowohl ökologisch vorbildlich sein als auch preisgünstige Wohnungen schaffen. Insgesamt 69 Projekteingaben wurden im Rahmen des Wettbewerbs bewertet. Das Siegerprojekt sieht einen Holzbau vor, der sich laut Jury mit einem innovativen Grundrisslayout für ein flächenoptimiertes und gleichzeitig grosszügiges Wohnen auszeichnet.
Beim Bau darf der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik Artikel 16b Absatz 3 der Bauordnung in Anspruch nehmen, welcher bei der Erstellung von preisgünstigem Wohnraum eine Erhöhung des Nutzungsmasses um 20 % erlaubt. Sämtliche Wohnungen werden zur Kostenmiete vermietet, wobei mindestens 20 % dem Mietsegment «Günstiger Wohnraum mit Vermietungskriterien – Neubau und Sanierungen» zugeordnet werden sollen. Nach aktueller Planung soll der Neubau voraussichtlich bis 2030 fertiggestellt werden.



