St. Moritz: Grossprojekt soll auch neue Wohnungen ermöglichen
Für eine dreistellige Millionensumme will die Gemeinde am Ortsrand unter anderem ein neues Eissportzentrum und neue Parkplätze schaffen. An anderer Stelle soll Platz für Wohnungen frei werden.

In St. Moritz wird am 30. November über die Arealentwicklung Islas abgestimmt. Für die Gemeinde ist es eines der bedeutendsten Projekte der letzten Jahrzehnte, es geht um einen Rahmenkredit von 114 Mio. CHF. Realisiert werden sollen eine neue Eishalle, ein Trainingszentrum, eine Park-&-Ride-Anlage sowie eine neue Wertstoffsammelstelle. Mit der Verlagerung bestehender Nutzungen entstehen zudem neue Möglichkeiten: Auf dem heutigen Standort der Wertstoffhalle beim Bahnhof kann die Rhätische Bahn rund 60 Erstwohnungen realisieren – «ein wichtiger Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarkts», wie die Gemeinde schreibt. Gleichzeitig ermögliche der künftige Rückbau der Eisarena Ludains, die in den nächsten Jahren sanierungsbedürftig würde, neue Freiflächen am Seeufer für «Begegnung und Veranstaltungen».
Altlastensanierung und Erschliessung als Grundlage
Bevor auf dem Islas-Areal gebaut werden kann, müssen Boden und Werkleitungen saniert und neu erschlossen werden. Die Altlastensanierung bildet den ersten Schritt des Gesamtprojekts. Das Areal wird durch einen neuen Kreisel an der Kantonsstrasse erschlossen.
Die geplante Park-&-Ride-Anlage umfasst 160 bewirtschaftete Parkplätze am Rand des Siedlungsgebiets.


