PSP hält Erwartungen für 2025 aufrecht
Nach drei Quartalen prognostiziert das Unternehmen weiterhin einen leichten Rückgang des Ebitda. Die Leerstands-Prognose von 3,5% bleibt ebenfalls stehen, obwohl der Wert derzeit etwas höher liegt.

PSP Swiss Property meldet für das 3. Quartal einen um 0,2% auf 261,4 Mio. CHF gesunkenen Liegenschaftenertrag. Auf vergleichbarer Basis resultierte ein Zuwachs von 1,6 %, wovon 1,0 Prozentpunkte auf Indexanpassungen entfielen. Die einzige Transaktion des Quartals, der Verkauf der Gurtenbrauerei 10–92 in Wabern bei Bern, führte zu einem Erfolg aus übrigen Liegenschaftsverkäufen in Höhe von 7,7 Mio. CHF. Verglichen mit der Vorjahresperiode ging der Erlös aus Verkauf von Anlageliegenschaften um 3,6 Mio. CHF sowie der Erfolg aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften um 1,0 Mio. CHF zurück. Der Betriebsaufwand sank dagegen, insbesondere durch tiefere Liegenschaftssteuern bei einer Genfer Immobilie durch Anerkennung eines Energiezertifikats, um 1,5 Mio. auf 7,2 Mio. CHF. Der Personalaufwand stieg dagegen um 0,5 Mio. und der Betriebs- und Verwaltungsaufwand um 0,3 Mio. CHF. Auch der Nettofinanzierungsaufwand erhöhte sich – um 1,2 Mio. CHF – blieb jedoch mit einem durchschnittlichen Fremdkapitalkostensatz von 0,98 % weiterhin tief. PSP-CEO Giacomo Balzarini rechnet tendenziell mit gleichbleibenden oder sinkenden Spreads. «Das ist mein Gefühl, wenn ich die jüngsten Emissionen der Banken betrachte», sagte er an der Analystenkonferenz.
Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge blieb mit 166,2 Mio. CHF 2,4 % unter dem Vorjahreswert. Der Reingewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,8 % auf 259,5 Mio. CHF. Dies lag vor allem an der um 52,0 Mio. CHF höheren Portfolioaufwertung in Höhe von 113,4 Mio. CHF.
Weiterhin Zurückhaltung bei Käufen
PSP rechnet mit weiter sinkenden Renditen an den besten Lagen und einer weiteren Stärkung des Transaktionsmarkts, beurteilt das Angebot für das eigene Anforderungsprofil – Prime Assets mit Wertschöpfungspotential – aber als gering. «Vor diesem Hintergrund agieren wir als Käufer weiterhin mit Zurückhaltung», schreibt das Unternehmen. Für das Gesamtjahr 2025 wird weiterhin ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 300 Mio. CHF erwartet (2024: 304,9 Mio.). Die Prognose liege aktuell «näher bei 300 Millionen und damit ein kleines bisschen besser als ursprünglich erwartet», präzisierte Balzarini im Rahmen der Analystenkonferenz. Beim Leerstand prognostiziert die Geschäftsleitung bis Jahresende unverändert eine Quote von 3,5%, obwohl sie derzeit etwas höher liege. Durch abgeschlossene Mietverträge in der Zürcher Füsslistrasse stehe jetzt bereits fest, dass sie zum Jahresende wieder sinke. (aw)



