Zug: Losinger Marazzi baut für den Kanton und die Verkehrsbetriebe
Losinger Marazzi realisiert den neuen Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe sowie den Neubau für den Rettungsdienst Zug und die kantonale Verwaltung.

Losinger Marazzi hat mit dem Kanton Zug und mit der Zugerland Verkehrsbetriebe AG je einen Werkvertrag für die Realisierung zweier neuer Gebäude unterzeichnet. Es handelt sich dabei um den neuen Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) und den Neubau des Rettungsdienst Zug (RDZ) sowie neue Büros für die kantonale Verwaltung. Den entsprechenden Zuschlag für die TU-Ausschreibung hatte Losinger Marazzi schon im Februar 2025 erhalten. Die Ausführungsarbeiten für die beiden Projekte beginnen im nächsten Sommer und sollen bis 2030 abgeschlossen sein.
Die rechtsgültige Baubewilligung für den neuen Hauptstützpunkt der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) und den Neubau für den Rettungsdienst Zug (RDZ) sowie die kantonale Verwaltung liegt seit Februar vor. Vorausgegangen war eine 16 Jahre dauernde Planungs- und Bewilligungsphase. Die total zu erstellende Bruttogeschossfläche umfasst rund 26.000 qm. Losinger Marazzi hat den Zuschlag für drei Teilprojekte erhalten: die Erstellung der beiden Gebäude für die ZVB und den Kanton sowie die entsprechenden Mieterausbauten. «Dank eines von Losinger Marazzi ausgearbeiteten Spezialtiefbaukonzepts wird die Bauzeit verkürzt», schreibt das Bauunternehmen in einer Medienmitteilung.
250 Büroarbeitsplätze für den Kanton
Das Areal «An der Aa» liegt zentral an den beiden Verkehrsachsen General-Guisan-Strasse und Aabachstrasse sowie an der Bahnlinie zwischen Zug und Cham. Die ZVB und der RDZ sind bereits heute von dort aus tätig. Beide Organisationen benötigen mehr Raum und eine moderne Infrastruktur. Im Rahmen des Projekts wird das heutige Betriebsgelände vollständig erneuert. Im künftigen mehrgeschossigen ZVB-Neubau werden die Busse unterirdisch parkiert. In einem zweiten Gebäude erhalten der Rettungsdienst Zug einen modernen Stützpunkt und die kantonale Verwaltung rund 250 Büroarbeitsplätze. Das Projekt strebt den Minergie-P-ECO-Standard an.
Losinger Marazzi realisiert in Zug bereits das Umnutzungsprojekt für den ehemaligen Firmensitz und Fabrikationsstandort von Landis & Gyr. Dort entstehen neue Dienstleistungsflächen und Wohnungen. (aw)


