Basel: Axa nennt Mieter der «Hauptpost»

Eine prestigeträchtige Immobilie in der Basler Innenstadt nähert sich der Wiedereröffnung. Die Eigentümerin gibt weitere Details zu den künftigen Nutzern bekannt.

Ein Blick in die künftige Passage der Hauptpost (Visualisierung: Herzog & de Meuron)

Nach rund zwei Jahren Bauzeit nähern sich die Sanierungsarbeiten der Basler Hauptpost ihrem Abschluss. Wie die Axa Anlagestiftung als Eigentümerin mitteilt, stehen inzwischen die meisten Mieter fest. Die Eröffnung der ersten Flächen im Erdgeschoss ist im Frühjahr 2026 geplant. Begonnen haben die Sanierungsarbeiten der geschichtsträchtigen Liegenschaft im Zentrum der Stadt im Sommer 2023. Im Erdgeschoss stehen rund 1.500 qm Fläche und im Erdgeschoss sowie den fünf Obergeschossen weitere 5.000 qm zur Verfügung.

Dreieinhalb von fünf Bürogeschossen vermietet

Im Erdgeschoss siedelt sich die international tätige Schmuckmarke Pandora an, ebenso der Filialist Tchibo mit einer Kaffeebar und Non-Food-Sortiment. Auch wird laut Axa eine weitere, «international agierende Schweizer Kaffeerösterei» Einzug halten sowie auch Basel Tourismus. Letztere werde zusätzlich Büros im Obergeschoss beziehen. Im dritten bis fünften Obergeschoss wird das Präsidialdepartment Basel-Stadt mit fünf Fachabteilungen einziehen. Zu dieser Anmietung hatte es bereits im Frühjahr Medienberichte gegeben (IB berichtete). Die Abteilungen des Kantons sind derzeit auf vier verschiedene Standorte am Marktplatz 30a, an der Schneidergasse 7, an der Münzgasse 16 und an der Binningerstrasse 6 verteilt.

Zahlen zu den vermieteten Flächen nennt Axa auf Anfrage nicht. Gemäss den Angaben auf der Webseite der Hauptpost summiert sich die Fläche der oberen drei Etagen, die vom Kanton genutzt werden, auf 2.317 qm. Verfügbar sind noch das 1. Obergeschoss mit zusammen 1.333 qm sowie die Hälfte des 2. Obergeschosses, das insgesamt zwei Flächen mit 813 qm bzw. 885 qm bietet. Gespräche mit potenziellen Interessenten liefen derzeit, so Axa.

Kanton: «Raumkosten bleiben gleich»

Der Kanton Basel-Stadt teilt mit, der geplante Zusammenzug der Abteilungen am neuen Standort erfülle die vorgegebenen Raum- und Flächenstandards des Kantons. «An der Rüdengasse 1 wird eine marktkonforme Miete bezahlt», schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Die Kosten lägen «in derselben Grössenordnung wie die bisherigen gesamten Raumkosten der fünf Abteilungen».

Eröffnung im Frühjahr 2026

Im Januar 2026 starten laut Zeitplan die individuellen Innenausbauten für die künftigen Mieter. Geplant ist, die ersten Flächen im Erdgeschoss noch im Frühjahr 2026 zu eröffnen. Die Räumlichkeiten im Obergeschoss werden gestaffelt ab Frühjahr 2027 bezogen. Das architektonische Konzept hat das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege erstellt. Die Ursprünge der Immobilie reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. (aw)

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