Peach Property führt Eurobond zurück
Das auf deutsche Mietwohnungen spezialisierte Unternehmen hat einen weiteren Schritt zur Verbesserung seines Finanzierungsprofils getan.

Die Peach Property Group AG hat einen ursprünglich 300 Mio. Euro schweren Eurobond vollständig zurückgeführt. Mit einem Teil der Finanzierung, die im August mit Castlelake vereinbart wurde, sei der ausstehende Restbetrag von 100 Mio. Euro des im November 2025 fälligen Eurobonds vollständig und vorfällig getilgt worden, teilt das Zürcher Unternehmen mit.
Die Refinanzierungen des Jahres 2025 seien nun planmässig abgeschlossen worden, sagt CEO Gerald Klinck. Damit ist Peach den Angaben zufolge ausschliesslich mit einem grundpfandrechtlich besicherten Kreditportfolio finanziert. Eines der nächsten Ziele ist der Abverkauf der Immobilien, die man nicht zum Kernportfolio zählt. Das Unternehmen ist schwerpunktmässig im deutschen Markt für Mietwohnungen aktiv.
Peach war im Zuge der Immobilienkrise in Deutschland insbesondere durch tiefere Bewertungen in Schwierigkeiten geraten und musste sich vergangenes Jahr durch Abverkäufe – deutlich unter Buchwert – Luft verschaffen (IB berichtete). (aw)



