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Immobilienstandort Schweiz weiter attraktiv für Investoren
14.01.2012 | Aktualisiert 20:00 Uhr | Kommentar (0)
Starker Franken, niedrige Zinsen und stabile politische und soziale Verhältnisse machen die Schweiz 2012 als Immobilienstandort noch attraktiver als sie bereits 2011 von den Akteuren beurteilt wurde. Dabei sind Logistik und Hotelimmobilien die gefragtesten Asssetklassen für Investoren. Sowohl absolut als auch im europäischen Vergleich schätzen knapp 90 Prozent der befragten Akteure den Schweizer Markt als attraktiv ein. Dies sind Ergebnisse der zweiten Ausgabe des "Trendbarometers ImmobilienInvestmentmarkt Schweiz" von Ernst & Young Real Estate. Befragt wurden unter anderem Banken, Versicherungen, Immobilienfonds, ImmobilienAGs, Opportunity/Private Equity Funds, Private/Family Offices, Staatsfonds, sonstige internationale Fonds und Wohnbaugenossenschaften.
97 Prozent der Befragten davon aus, dass Wohnimmobilien auf hohes Investitionsinteresse stossen werden: Zu ihrem eigenen Investmentfokus befragt, gehen allerdings rund drei Viertel der Befragten davon aus, dass nur ein geringer oder gar kein Investmentfokus auf Wohnimmobilien liegen wird. "Das Investmentinteresse für Wohnimmobilien scheint auf Grund der Kaufpreisvorstellungen der Verkäufer getrübt", meint Daniel Zaugg, Partner bei Ernst & Young und Mitverfasser der Studie. Wenn in Wohnliegenschaften investiert werden sollte, dann zunehmend nicht mehr nur in Zürich und Genf, sondern vor allem auch in Luzern, Bern und Basel.
Stark gestiegene Preise hätten das Interesse der Investoren aber auf Hotel und Logistikimmobilien gelenkt. Knapp 70 Prozent der Befragten haben diese Anlageklassen stark im Fokus für 2012. Bei Büroimmobilien sind es mehr als die Hälfte, für Einzelhandelsimmobilien interessiert sich nur noch rund ein Drittel der Schweizer Akteure. Beliebteste Bürostandorte sind weiterhin Zürich und Genf. Allen Investments gemeinsam sind die gestiegen Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit.



