Auslandsmärkte
Bank of America verkauft Problemimmobilien
18.08.2011 | Aktualisiert 19:57 Uhr | Kommentar (0)
Nach Meldungen US-amerikanischer Medien verhandelt die Bank of America (BOA) mit dem Finanzinvestor Blackstone über den Verkauf eines Teils ihrer Immobilienbestände. Der Wert der Beteiligungen werde auf bis zu eine Milliarde US-Dollar geschätzt, meldet die „Financial Times“. Zu den zum Verkauf stehenden Liegenschaften sollen Einkaufszentren, Logistikzentren und Beteiligungen rund um den Globus zählen. Blackstone hat die Verwaltung der BOA-Immobilienfonds bereits 2010 übernommen.
Den Angaben zufolge geht das zum Verkauf stehende Paket auf die Übernahme des Bankhauses Merrill Lynch im Zuge der Finanzmarktkrise zurück. Allerdings hat das Paket der BOA seither wenig Freude bereitet: Die Verluste aus der Immobiliensparte erodierten die übrigen Gewinne. Im zweiten Quartal drückte zudem eine Vergleichszahlung im Zusammenhang mit der Übernahme von Countrywide in Milliardenhöhe auf’s Ergebnis; die BOA wies tiefrote Zahlen aus. Nun braucht die Bank frisches Geld – und dazu will sie neben den genannten Immobilien anscheinend auch das Kreditkartengeschäft in Kanada veräussern.



