Abonnenten mit eigenem Login haben vollen Zugriff auf das gesamte Magazin-Archiv und können durch Stichwort- und Volltextsuchfunktion nach den gesuchten Begriffen und/oder Textsequenzen suchen, sowie die gefundenen Beiträge herunterladen.
Gemäss einer vor kurzem veröffentlichten Studie der Bank Lloyds TSB International zeichnet sich der Schweizer Immobilienmarkt durch eine relative Stabilität aus: In den letzten zehn Jahren erhöhten sich die Immobilienpreise um 30 Prozent, wobei der Anstieg stetig und ohne Boom- und Einbruchs-Phasen erfolgte. Die Researcher stellen fest, dass die Immobilienpreise weltweit in denjenigen Ländern am stärksten gestiegen sind, in welchen auch die Wirtschaft rasant gewachsen ist.
Die Eigenheimpreise steigen, ebenso die Hypothekarverschuldung: Gemäss UBS nimmt das Risiko für eine Immobilienblase in der Schweiz weiter zu. Die Ökonomen der Grossbank erwarten, dass der Immobilienblasen-Index noch im laufenden Quartal über 1,00 Punkte steigt – und damit die Risiko-Zone erreicht.
Für die „Swiss Deluxe Hotels“ gab es 2011 anscheinend keinen Grund zur Klage. Bei den 39 Nobelherbergen der Vereinigung sei die Zahl der Logiernächte im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 850.000 gestiegen, teilt die Vereinigung mit. Die Luxushotels weisen damit höhere Übernachtungszahlen aus als die übrigen Fünf-Sterne-Häuser des Landes. Die alles in allem 93 Schweizer Fünf-Sterne-Hotels mussten zusammen einen Rückgang der Logiernächte um 7,2 Prozent hinnehmen.
Der von den UBS-Ökonomen monatlich erstellte Konsumindikator ist im März deutlich angestiegen und kletterte auf 1,22 Punkte. Trotz des starken Frankens habe auch die Hotellerie zugelegt, heisst es. Zu verdanken hat sie dies einer Vielzahl von Schweizern, die im Inland Ferien machten. Der Konsumindikator deutet derzeit auf ein Wachstum von 1,2 Prozent hin, was genau der UBS-Prognose für das ganze Jahr 2012 entsprechen würde. Es könnte aber noch besser kommen, so die UBS-Researcher.